Trinke eine Tasse warmen Kräutertee, spüre den Weg in Brust und Bauch, und lege kurz ein kühles Gel‑Pad an Nacken oder Stirn. Schließe mit einer schweren Decke oder sanftem Druck über Schultern. Diese Reizfolge dämpft Restanspannung und unterstützt Parasympathikus‑Aktivität. Atme länger aus, summe leise eine Note, und fühle die Vibration im Brustbein. Wiederhole drei Zyklen. Die klare Struktur verhindert Grübelschleifen, ohne dich zu betäuben, und stärkt das Gefühl, getragen zu sein, während der Tag freundlich ausklingt.
Dimme Licht frühzeitig, nutze warmes Spektrum, und reduziere hohe Töne. Spiele leise Naturgeräusche oder wähle Stille. Lasse den Blick weich werden, als würdest du den Raum am Rand wahrnehmen. Streiche langsam über eine weiche Decke und spüre die Textur. Diese Kombination aus visuellem, auditivem und taktilem Absenken bereitet Gehirn und Körper auf Schlaf vor. Wenn Gedanken kreisen, notiere drei Dinge, die du morgen sanft angehst, und schließe mit einer langen Ausatmung. So bleibt Orientierung, ohne Aktivierung hochzufahren.
Lege eine Hand auf Herz, eine auf Bauch, und erzähle dir innerlich eine einfache, beruhigende Mini‑Geschichte vom heutigen Tag: ein Moment der Dankbarkeit, ein Geruch, eine Farbe, ein kurzer Blick in den Himmel. Spüre die Wärme deiner Hände und die Bewegung unter ihnen. Lass die Schultern tiefer sinken, lockere Kiefer und Stirn, und erlaube dem Atem, träge zu werden. Eine weiche, körperlich verankerte Erzählspur lässt Gefühle würdevoll abklingen und schenkt Vertrauen, dass du morgen mit frischer Präsenz beginnst.
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